Die Wölflingsstufe (8 bis 10 Jahre)
Unsere Jüngsten
Typisch für die Arbeit der DPSG ist die Arbeit in vier verschiedenen Altersstufen.
Mit der Wölflingsstufe für die Jüngsten des Verbandes (von 8 bis 11 Jahren)
beginnt diese Unterscheidung.
Jede Stufe unterscheidet sich auch durch unterschiedliche Schwerpunkte in der Pädagogik.
Für die Wölflingsstufe steht im Mittelpunkt: Das Entdecken.
Wölflinge sollen von daher in der Meute gemeinsam:
hinter die Dinge schauen
zu den anderen finden
zu sich selber finden
erfahren, dass Gott für sie da ist.
Damit will die Arbeit der Wölflingsstufe den Mädchen und Jungen, die ab 8
Jahren Wölfling werden können, gerecht werden. Neugier, Wissensdurst und
Phantasie prägen dieses Alter. Dem soll durch Leiterinnen und Leiter, die
als Anwalt und Begleiter der Wölflinge verstanden werden, Rechnung getragen
werden.
Durch kindgemäße Strukturen in der Meute soll das gemeinsame Handeln in
der Wölflingsstufe erleichtert werden: Noch am Anfang des eigenen
Selbstfindungsprozesses, der beginnenden Eigenverantwortung und dem
Engagement für und mit andere(n) gliedert sich die Struktur der
Wölflingsgruppe zunächst in Rudel und Meute. Etwa 20 Wölflinge bilden
zusammen mit ihren Leitern eine Meute. Fünf oder sechs Wölflinge bilden ein
Rudel, das jeweils einen Leitwolf wählt.
Im Meutenrat treffen sich die Leitwölfe mit Mitgliedern des Leitungsteams.
Sie bereiten die Ratsversammlung, besprechen Wünsche und Vorschläge.
In der Ratsversammlung finden alle zusammen ihr Programm, setzen sich damit
auseinander, beschließen, was alle angeht, und reflektieren miteinander.
Eine ganz zentrale Rolle im Leben des Wölflings nimmt das Versprechen ein:
Hat ein Wölfling Erfahrungen in und mit der Meute gemacht und sich aktiv am
Leben der Meute beteiligt und dort Freunde gefunden, wird damit die
bewusste Entscheidung getroffen zu dieser Gruppe gehören zu wollen.
Damit erkennt das Mädchen oder der Junge auch die Regeln, die sich die Gruppe
gegeben hat an und erklärt sich dazu bereit, sich an diesen auszurichten.
Dies bedeutet umgekehrt aber auch die Anerkennung und das Angenommensein durch
die Gruppenmitglieder.
Intensive Handlungsform der Wölflinge ist das Projekt. Es meint gemeinsames
Handeln aller Wölflinge und Leiter und geschieht im Zusammenspiel von Meute
und Rudeln, von Ratsversammlung, von Meuterat und Leitungsteam. Das Projekt
wird in der Ratsversammlung ausgehandelt, wird geplant und durchgeführt
(dabei reflektiert) und zu einem Abschluss gebracht.
Da nach dem Sommerlager 2005 unsere Wölflinge zu Jupfis hochgestuft wurden,
und leider keine neuen Kinder zu uns gekommen sind, gibt es momentan leider keine
Wölflingesgruppenstunde. Wenn ihr Kind sich einmal bei uns umschauen möchte,
oder sie selbst Interesse an der Leitertätigkeit haben sollten,
können sie uns gerne eine Email schicken.
Wir freuen uns über jeden Neuzugang!